Bei Fragen gerne für Sie da.

Sonja Nees
Kommunikation / Presse (Stabsstelle)
Leiterin Kommunikation / PR, Pressesprecherin
Tel: 0221 77204-688
Fax: 0221 77204-43
Bei Fragen gerne für Sie da.

Christoph Klement
Immobilien-Portfoliomanagement (Bereichsleitung)
Bereichsleiter Immobilien-Portfoliomanagement, Prokurist
Tel: 0221 77204-512
Fax: 0221 77204-43
Liegenschaftsankäufe
Eine Auswahl aktueller Neuerwerbe
EBERSBERG, Kolpingstraße 16 („Etrium“)

Mit dem am 17. September 2026 notariell beurkundeten Ankauf des Bauteils „Etrium“ in Ebersberg wurde die zweite Fondsimmobilie für den „Aachener Gesundheitsimmobilien-Fonds“ per Forward-Deal von der Eurytos Unternehmensgruppe erworben. Der im Januar aufgelegte Spezialfonds investiert in WohnenPlus und altersgerechtes Wohnen mit Service.
Das Senior-Living-Objekt mit Tagespflege, Café und Bäckerei ist Bestandteil des künftigen Stadtquartiers Ebersberg, das gemeinsam mit dem angrenzenden, nicht zum Erwerbsgegenstand gehörenden Ärztezentrum „MediZentrum“ entsteht. Zusammen mit den beiden Gebäudekomplexen „Levels“ mit rund 100 Eigentumswohnungen, die ebenfalls nicht Bestandteil des Ankaufs sind, bildet es das neue Stadtquartier Ebersberg auf dem ehemaligen Werksgelände eines Automobilzulieferers. Die Fertigstellung des „Etrium“ ist für das vierte Quartal 2028 geplant.
Ebersberg liegt rund 33 Kilometer östlich der bayerischen Landeshauptstadt München und ist Teil der Metropolregion München. Als Kreisstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises profitiert Ebersberg von der wirtschaftlichen Dynamik des Münchner Raums und verbindet diese mit den Standortqualitäten einer gewachsenen, naturnahen Kleinstadt. Die Stadt verfügt über eine breit gefächerte Wirtschaftsstruktur, eine positive Bevölkerungsentwicklung und eine gute regionale sowie überregionale Verkehrsanbindung.
Für das Nutzungskonzept des „Etrium“ ist zudem die medizinische Infrastruktur des Standorts von Bedeutung. Das Kreisklinikum Ebersberg München-Ost und zahlreiche Facharztpraxen bilden gemeinsam mit dem geplanten „MediZentrum“ ein Umfeld, in dem Wohnen, Pflege und medizinische Versorgung eng miteinander verbunden sein werden. Gleichzeitig ist das Angebot an betreuten Wohnformen im Landkreis bislang überschaubar, während der Anteil älterer Menschen stetig wächst.
Das Grundstück liegt südwestlich der Ebersberger Innenstadt. Die Innenstadt sowie Einrichtungen des täglichen Bedarfs, gastronomische Angebote und verschiedene Dienstleistungen sind fußläufig erreichbar. Bushaltestellen und der Bahnhof Ebersberg befinden sich ebenfalls in der Umgebung. Über die S-Bahn-Linie S6 besteht eine direkte Verbindung nach München. Die Kolpingstraße ist als Stichstraße überwiegend durch Anliegerverkehr geprägt und bietet damit ein ruhiges Wohnumfeld. Das angrenzende Wohngebiet Hupfauer Höhe zählt unter anderem wegen seiner erhöhten Lage mit Blick auf die Alpen zu den besten Wohnlagen der Stadt.
Das „Etrium“ wird als L-förmiges Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Der straßenseitige Gebäudeteil umfasst fünf Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss; der zum Quartiersplatz ausgerichtete Gebäudeteil erhält vier Vollgeschosse und ebenfalls ein Staffelgeschoss. In den Obergeschossen entstehen 63 betreute, barrierefreie Wohneinheiten. Im Erdgeschoss sind eine Tagespflege sowie eine öffentliche Bäckerei mit Café vorgesehen. In den Obergeschossen wird das „Etrium“ baulich mit dem „MediZentrum“ verbunden und beide Gebäude verfügen über eine gemeinsame Tiefgarage. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme, auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage geplant. Ein begrünter Innenhof und ein neuer öffentlicher Weg schaffen zusätzliche Aufenthalts- und Verbindungsflächen im neuentstehenden Quartier.
Die 63 Wohnungen mit insgesamt 3.182 m² Wohnfläche sind baurechtlich klassische Mietwohnungen und können grundsätzlich ohne Bindung an eine bestimmte Zielgruppe vermietet werden. Konzeptionell richten sie sich jedoch insbesondere an Menschen ab 65 Jahren und werden durch schwellenlose Zugänge, breite Türen und Flure sowie einen Aufzug barrierefrei konzipiert.
Das Konzept verbindet selbstbestimmtes Wohnen mit flexibel buchbaren Unterstützungsleistungen. Je nach individuellem Bedarf können die Bewohnerinnen und Bewohner unter anderem Hausnotruf, Essen auf Rädern, Fahrdienst, ambulante Pflege oder die Tagespflege im Erdgeschoss in Anspruch nehmen. Eine pauschale Betreibergebühr ist nicht vorgesehen.
Für die Tagespflege mit voraussichtlich 17 Plätzen wurde bereits ein langfristiger Mietvertrag mit dem BRK-Kreisverband Ebersberg abgeschlossen. Der Kreisverband verfügt über langjährige Erfahrung in der ambulanten Pflege und Seniorenhilfe.
HAMBURG, Stadtbahnstraße 37

Mit dem Kauf des Mehrfamilienhauses in Hamburg-Wandsbek, Stadtbahnstraße 37 wurde die dritte Liegenschaft für den Aachener WohnImmo-Fonds, ein Artikel 8+- Publikumsfonds, erworben.
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit rund 1,97 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und Zentrum der Metropolregion Hamburg mit insgesamt rund 5,4 Millionen Einwohnern. Hamburg gilt als eines der bedeutendsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Tourismuszentren Deutschlands. Der drittgrößte Hafen Europas macht Hamburg zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands, insbesondere für den deutschen Außenhandel. Mit über 40 Hochschulen und hochschulähnlichen Bildungseinrichtungen ist Hamburg ein bedeutendes Bildungszentrum. Die zahlreichen kulturellen Einrichtungen wie die Elbphilharmonie, die historische Speicherstadt und der hohe Freizeitwert ziehen jährlich Millionen von Besucherinnen und Besuchern an.
Wandsbek ist mit über 440.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste der sieben Hamburger Bezirke und der zweitgrößte nach Fläche. Der Bezirk erstreckt sich vom Stadtzentrum bis zur nordöstlichen Grenze zu Schleswig-Holstein und verbindet urbane Kerngebiete mit grünen, dörflich geprägten Quartieren. Die Kombination aus städtischen Zentren, ausgedehnten Grünflächen, hervorragender Infrastruktur und umfassenden Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen macht Wandsbek zu einem der attraktivsten Wohnstandorte Hamburgs.
Das Quartier Sasel im nördlichen Teil Wandsbeks, in dem die Immobilie Stadtbahnstraße 37 liegt, zeichnet sich durch seine ruhige, grüne Wohnlage und das familienfreundliche Umfeld aus. Sasel profitiert maßgeblich von der übergeordneten Infrastruktur und dem Renommee Wandsbeks und verbindet dörflichen Charme mit urbaner Infrastruktur: Der wöchentlich zwei Mal stattfindende Wochenmarkt bildet das lebendige Zentrum des Stadtteils mit Nahversorgung, Fachgeschäften, gastronomischer Vielfalt, Kitas, Bildungs- und Sporteinrichtungen sowie einer guten Anbindung an den ÖPNV. Gleichzeitig bieten der Saseler Park, das Naturschutzgebiet Hainesch/Iland und der der Alsterwanderweg ruhige Erholung abseits urbanen Trubels in unmittelbarer Nähe.
Bei der erworbenen Immobilie Stadtbahn Straße 37 handelt es sich um ein 2020 fertiggestelltes Mehrfamilienhaus in solider Bauweise mit vollständiger Unterkellerung, das sich nur wenige Minuten fußläufig vom Stadtteilzentrum befindet. Die nächste ÖPNV-Haltestelle „Stadtbahnstraße Nord“ liegt nur etwa 50 Meter entfernt, Kindergärten, Schulen und Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind ebenfalls fußläufig erreichbar.
Das Gebäude umfasst 13 freifinanzierte Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 865 Quadratmetern sowie vier Außenstellplätze auf einem 848 Quadratmeter großen Grundstück. Die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt etwa 66,5 Quadratmeter. Alle Wohnungen sind hochwertig ausgestattet, haben einen barrierefreien Zugang und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Im Innenhof gibt es einen gemeinschaftlich genutzten Kinderspielplatz.
Die Immobilie ist mit einer modernen und nachhaltigen Holzpelletheizung ausgerüstet, die dem 2°C-konformen Energiestandard entspricht und damit den aktuellen ESG-Anforderungen für ein Artikel-8-konformen Investment genügt.
Der Erwerb dieser hochwertigen Wohnimmobilie in einer der gefragtesten Wohnlagen Hamburgs erweitert das Portfolio des Aachener WohnImmo-Fonds um eine weitere energieeffiziente, moderne Immobilie in einem demografisch und wirtschaftlich stabilen Umfeld mit nachhaltigen Wachstumsperspektiven.
LAUPHEIM, Am Klostergarten 3

Mit der Sozialimmobilie „Wohnen im Klostergarten“ in Laupheim, wurde die erste Immobilie für den Aachener Gesundheitsimmobilien-Fonds erworben.
Die erworbene Einrichtung für Betreutes Wohnen mit Tagespflege ist Teil des in nachhaltiger Bauweise errichteten Neubauquartiers „Wohnen im Klostergarten“. Es befindet sich auf dem geschichtsträchtigen ehemaligen Gelände der Steyler Missionsschwestern im südwestlichen Teil von Laupheim, in einem ruhigen, gewachsenen Wohngebiet etwa 1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Eine Bushaltestelle sowie Nahversorgungseinrichtungen, medizinische Dienste und kulturelle Angebote sind fußläufig oder in kurzer Entfernung erreichbar.
Laupheim ist eine aufstrebende Stadt mit rund 22.800 Einwohnern im Südosten Baden-Württembergs und liegt etwa 20 Kilometer südlich von Ulm im Landkreis Biberach. Die Stadt in Oberschwaben hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort entwickelt und im Jahr 2016 den Status einer Großen Kreisstadt erhalten. Die verkehrsgünstige Lage, kombiniert mit einer hervorragenden Infrastruktur im Gesundheits-, Bildungs- und Kulturbereich, macht Laupheim zu einem zukunftsfähigen und lebenswerten Standort.
Das ganzheitliche Gesamtkonzept des Neubauensembles „Wohnen im Klostergarten“ verbindet Wohnen und Pflege und wird so dem steigenden Bedarf an hochwertigen Pflegeangeboten in der demographisch wachsenden Region gerecht. Verschiedene Nutzungen im Bereich Pflege, Wohnen, Bildung und Seelsorge werden unterschiedlichen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht und halten sie gleichzeitig ins gesellschaftliche Leben integriert. Das Wohnquartier besteht aus vier Bauteilen mit insgesamt neun Gebäuden in nachhaltiger Hybridbauweise und ist mit Photovoltaik, Geothermie und einem eigenen Nahwärmenetz weitgehend energieautark und CO₂-neutral.
Für den Aachener Gesundheitsimmobilien-Fonds wurde Bauteil D – Betreutes Wohnen mit Tagespflege – erworben. Bauteil D ist ein fünfgeschossiger Neubau, der als eigenständige Einheit in das Gesamtquartier eingebunden ist und speziell für das Betreute Wohnen mit ergänzenden Serviceangeboten konzipiert wurde. Die weiteren Bauteile, die nicht Kaufgegenstand sind, umfassen unter anderem ein stationäres Pflegeheim und Seminarräume.
Im Bauteil D befinden sich auf rund 2.535 m² Mietfläche 28 barrierefreie Seniorenwohnungen für Betreutes Wohnen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen, ein öffentlich zugängliches Café im Erdgeschoss, eine Friseur- und Fußpflegepraxis im ersten Obergeschoss, zwölf Gästezimmer für Tagungs- und Übernachtungsgäste sowie Flächen für einen ambulanten Dienst. Die Tagespflege bietet Entlastung für pflegende Angehörige, und die Gästezimmer ermöglichen es Familienmitgliedern und Freunden, in unmittelbarer Nähe zu übernachten. Alle Bereiche sind barrierefrei gestaltet.
Das innovative Konzept richtet sich primär an Seniorinnen und Senioren, die selbstständig leben möchten, aber bei Bedarf auf professionelle Betreuung und Pflege zurückgreifen können. Gleichzeitig fördert das öffentliche Café die soziale Teilhabe und Begegnungsmöglichkeiten mit der Nachbarschaft im Wohngebiet.
Die Fertigstellung des Objekts erfolgte nach dreijähriger Bauzeit planmäßig im Oktober 2025 und wurde am 1. November 2025 an die Betreibergesellschaft illerSenio übergeben.
illerSenio – bis 2016 „Caritasverein Illertissen e.V.“ – ist ein erfahrener regionaler Anbieter von Pflege- und Betreuungsdienstleistungen mit umfassender Expertise im Bereich sozialer Immobilien. Das Unternehmen tritt beim Objekt „Wohnen im Klostergarten“ sowohl als Projektentwickler als auch als langfristiger Betreiber auf und gewährleistet dadurch eine integrierte Entwicklung und nachhaltige Betriebsführung der Einrichtung.
Auf der Klosteranlage werden zudem weitere Wohngebäude errichtet, die nicht Bestandteil der Pflegeeinrichtung sind und nicht Kaufgegenstand waren.
BONN, Münsterplatz 2

Bei dem Geschäftshaus in bester Bonner Einzelhandelslage handelt es sich um eine Ergänzung zu den bereits erworbenen Gebäudeteilen Remigiusstraße 13.
Die Geschichte Bonns reicht bis in die Römerzeit zurück. Bereits um 11 v. Chr. entstand hier ein römisches Militärlager, aus dem sich im Mittelalter die Residenzstadt der Kurfürsten von Köln entwickelte. Im 19. Jahrhundert wurde Bonn zur preußischen Universitätsstadt mit bürgerlicher Prägung. Von 1949 bis 1990 war Bonn Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und blieb bis 1999 Regierungssitz. Auch heute noch ist die „Bundesstadt“ Bonn noch Sitz von mehr als 20 Bundesministerien und -behörden sowie von internationalen Institutionen wie der UN-Klimasekretariat. Bonn ist eine der zehn größten Städte Nordrhein-Westfalens und zählt mit rund 340.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zu den prosperierenden Oberzentren im Rheinland. Große Unternehmen wie die Deutsche Post DHL und die Deutsche Telekom haben hier ihren Hauptsitz. Mit seiner Kombination aus internationaler Ausrichtung, hoher Lebensqualität und stabiler Kaufkraft gilt Bonn als besonders nachhaltiger Wirtschafts- und Verwaltungsstandort.
Die Lage um den Münsterplatz als Zentrum der Kurfürstlichen Residenzstadt Bonn war bereits im 18. und 19. Jahrhundert Schauplatz für Märkte und Handel. Bis heute ist der Münsterplatz einer der belebtesten Plätze der Bonner Innenstadt. Mit dem Bonner Münster, dem Beethoven-Denkmal und dem benachbarten Markt bildet er das städtische Herz. Insbesondere die umliegenden Straßen – Remigiusstraße, Poststraße, Sternstraße – gehören zu den umsatzstärksten Einkaufslagen Nordrhein-Westfalens. Die Lage profitiert dabei auch von der Besonderheit, dass es in Bonn keine innerstädtischen Shoppingcenter gibt. Handelsflächen sind begrenzt und entsprechend nachgefragt. Das Einzelhandelsgefüge ist geprägt von einer Kombination aus Filialisten, inhabergeführten Geschäften und gastronomischen Konzepten.
Die Immobilie Münsterplatz 2 liegt direkt am Platz und ist Teil eines Einzelhandelskomplexes, der sich über zwölf Flurstücke erstreckt.
Von den 820 m² Gesamtnutzfläche sind fast 660 m² Verkaufsflächen, die sich vom ersten Unter- bis ins dritte Obergeschoss erstrecken. Im vierten Ober- und im Dachgeschoss befinden sich die Lagerflächen. Im dritten Obergeschoss gibt es einen kleinen Balkon. Die Lochfassade mit Stuckverzierung und Gesimse des Hauses, das um 1900 erbaut und in den 1980er-Jahren zuletzt grundlegend saniert wurde, steht unter Denkmalschutz.
FRANKFURT AM MAIN, Goethestraße 18

Die Einzelhandelsimmobilie Goethestraße 18 in Frankfurt am Main liegt in einer der profiliertesten Luxus- und Niveaueinkaufslagen Deutschlands.
Die Geschichte von Frankfurt am Main lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen. Um das Jahr 38 n.Chr. gründeten die Römer an der Stelle des heutigen Frankfurter Stadtzentrums an einem strategisch wichtigen Übergang über den Main eine Siedlung namens „Nida“, was „Übergang“ oder „Furt“ bedeutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Frankfurt im Jahr 794 in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen als „Franconofurd“ – die fränkische Furt.
Dank ihrer zentralen geografischen Lage an einer wichtigen Handelsroute entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem bedeutenden Handelszentrum und erhielt 1356 das Privileg, den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zu wählen. Frankfurt war bereits zu dieser Zeit bekannt für seine Messen, zog Kaufleute aus ganz Europa an und war Mitglied des Hansebundes.
Im 16. Jahrhundert wurden in Frankfurt wichtige Handelsbanken gegründet – unter anderem die Rothschild-Bank. Zu einem bedeutenden Finanzplatz entwickelte sich Frankfurt im 20. Jahrhundert als es 1959 zum Sitz der Deutschen Bundesbank wurde und mit Einführung des Euros im Jahr 1999 auch zum Sitz der Europäischen Zentralbank.
Eine wichtige Rolle spielte Frankfurt auch bei der Gründung des modernen deutschen Nationalstaates. 1848 tagte hier die erste Nationalversammlung in der Paulskirche. Obwohl sie letztendlich scheiterte, legte sie den Grundstein für die spätere Demokratie in Deutschland. Die kulturelle Blütezeit erlebte die Stadt im 18. und 19. Jahrhundert als Zentrum der Aufklärung und des Sturm und Drangs. Der berühmteste Sohn Frankfurts ist zugleich Namensgeber der Straße, in der sich der Neuerwerb befindet: Johann Wolfgang von Goethe.
Die Goethestraße wurde zwischen 1892 und 1894 als neuer Straßendurchbruch südlich der und parallel zur Großen Bockenheimer Straße – der sogenannten Freßgass‘ – angelegt, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Nach ihrer Fertigstellung entwickelte sich die Goethestraße rasch zu einer bevorzugten Geschäftsstraße, die mit Geschäftshäusern im Stil des Historismus bebaut wurde. Bis 1933 waren hier außerdem mehrere Galerien angesiedelt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die ursprüngliche Bebauung der Straße jedoch weitgehend zerstört und im Wiederaufbau durch nüchterne Zweckbauten ersetzt.
Ab den 1970er-Jahren begannen sich zunehmend exklusive Modehäuser und Juweliere anzusiedeln. Heute ist die Goethestraße Teil der Frankfurter Einzelhandelslage und als eine der führenden Luxus-Einkaufsstraßen Deutschlands als solche auch international bekannt. Sie beherbergt zahlreiche Filialen internationaler Top-Designer und Luxusmarken und zeichnet sich durch sehr geringe Leerstände und sehr hohe Flächennachfrage aus.
Die Immobilie Goethestraße 9 wurde ursprünglich im Jahr 1950 erbaut und in den Jahren 2004/2005 modernisiert sowie um zwei Stockwerke aufgestockt. Der Zugang zum Gebäude erfolgt sowohl über die Goethestraße als auch die Kleine Bockenheimer Straße.
Mieterin beider Ladeneinheiten mit insgesamt 242 m² Verkaufsfläche vom Untergeschoss bis ins erste Obergeschoss sowie der dazugehörigen Nebenflächen ist der Schweizer Konzern Bucherer. Der größte Luxusuhren- und Schmuckhändler weltweit ist bekannt für seine hohe Qualität und exzellenten Kundenservice und bietet neben dem Verkauf von Uhren und Schmuck auch Reparatur- und Wartungsarbeiten an.
Im zweiten bis vierten Obergeschoss befinden sich drei Büroeinheiten, das Staffelgeschoss beherbergt eine Wohnung.
Bei Fragen gerne für Sie da.

Sonja Nees
Kommunikation / Presse (Stabsstelle)
Leiterin Kommunikation / PR, Pressesprecherin
Tel: 0221 77204-688
Fax: 0221 77204-43
Bei Fragen gerne für Sie da.

Christoph Klement
Immobilien-Portfoliomanagement (Bereichsleitung)
Bereichsleiter Immobilien-Portfoliomanagement, Prokurist
Tel: 0221 77204-512
Fax: 0221 77204-43




