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Aachener Grundvermögen Sonja Nees

Sonja Nees

Kommunikation / Presse (Stabsstelle)

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Mai | 2026

Spatenstich in Koblenz: „astrhein“ – ein modernes Büroprojekt in Holzhybridbauweise


Mehrere Menschen in Bürokleidung mit Bauhelmen vor einem Sandberg, die mit jeweils einem Spaten symbolisch Sand in die Luft schippen
v.l.: Guido Fries (Fries Architekten), Joachim Hinse (Debeka Immobilienverwaltung), Ralf Degenhart (Debeka-Finanzvorstand), Stefan Ebinger (Debeka Anlagenmanagement), Kai Laumann (Kai Laumann Holzbau), Julia Lutz (Aachener Grundvermögen)

Mit dem erfolgten Spatenstich für das Bürogebäude „astrhein“ in Koblenz-Bubenheim setzt die Aachener Grundvermögen ein Zeichen für nachhaltige Immobilienentwicklung und langfristige Wertschöpfung – konsequent nach ESG-Standards und in innovativer Holzhybridbauweise.

Am 23. April 2026 fiel der erste Spatenstich für das für die Debeka-Gruppe verwirklichte Büroprojekt an der Jakob-Hasslacher-Straße in Koblenz-Bubenheim. Das Bürogebäude wird in Holzhybridbauweise realisiert und ist von Beginn an auf die Erfüllung anspruchsvoller Nachhaltigkeitsstandards ausgerichtet. Die Projektentwicklung steht exemplarisch für die Verbindung von architektonischer Qualität, ESG-Standards, Wirtschaftlichkeit und Flächeneffizienz im Neubau.

Visualisierung der Projektentwicklung in Koblenz - Außenansicht mit Leuchtschrift "astrhein"
Visualisierung Außenansicht

Holzhybridbauweise: Konstruktion mit nachwachsenden Rohstoffen

Der Projektname „astrhein“ verbindet das Bild makelloser Holzverarbeitung („astfrei“) mit der regionalen Identität des Rheins – ein Symbol für Beständigkeit und Verbindung. Das künftige Gebäude umfasst rund 6.800 Quadratmeter vermietbare Bürofläche, verteilt auf vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Bis zu 15 Mieteinheiten und 414 moderne Arbeitsplätze werden hier geschaffen.

Das Gebäude wird in einer Holzhybridbauweise errichtet, die Holzrahmenkonstruktion und tragende Holzskelettstrukturen mit Elementen aus Beton und Glas kombiniert. Die Fassade aus naturgrauem Fichtenholz prägt das äußere Erscheinungsbild, während im Inneren sichtbares Brettsperrholz für eine warme, hochwertige Atmosphäre sorgt. Die Treppenräume werden aus Brandschutzgründen in Stahlbeton ausgeführt.

Holz als nachwachsender Rohstoff steht im Mittelpunkt des Konzepts. Durch die Verwendung von Holz wird CO₂ langfristig gebunden – ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und ein zentrales Argument für nachhaltiges Bauen. Die Holzhybridbauweise ist damit nicht nur ein architektonisches Statement, sondern Ausdruck einer verantwortungsvollen Investitionsstrategie, die ökologische und ökonomische Aspekte verbindet.

Visualisierung eines künftigen Openspace-Büros in der Projektentwicklung in Koblenz
Visualisierung Innenansicht Openspace-Büro

Energiekonzept und Zertifizierung

Das Energiekonzept des „astrhein“ ist auf hohe Effizienz und Zukunftssicherheit ausgelegt. Das Gebäude erfüllt den EH40-Standard und erzeugt einen wesentlichen Teil seines Energiebedarfs selbst – unter anderem durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und Parkplätzen mit E-Ladestationen. Eine reversible Wärmepumpe und moderne Gebäudetechnik sorgen für ein angenehmes Raumklima bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch.

Für das Gesamtprojekt wird die Zertifizierung in Gold der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt – ein Standard, der ökologische, ökonomische und soziale Qualitätskriterien gleichermaßen bewertet.

Der Bauantrag wurde am 19. Dezember 2024 eingereicht; die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant.

Ein Bauhelm mit Aufschrift Aachener Grundvermögen auf einem dekorierten Stehtisch

Ein weiteres nachhaltiges Gebäude für die Debeka-Gruppe

Bereits die von der Aachener Grundvermögen realisierte und Ende 2023 fertiggestellte neue Hauptverwaltung der Debeka-Gruppe auf dem Debeka-Campus am Debeka-Platz 2, 4 in Koblenz erfüllt die DGNB-Goldstandards. Der 16-geschossige Neubau mit rund 29.500 m² Nutzfläche wurde im November 2025 mit dem DGNB-Zertifikat in Gold für „Gebäude im Betrieb“ ausgezeichnet.

Mit dem nun erfolgten Spatenstich ist der Grundstein für ein weiteres nachhaltiges Immobilienprojekt in direkter Nachbarschaft zur Debeka-Hauptverwaltung gelegt. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Für die Aachener Grundvermögen nahm Julia Lutz, verantwortlich für das kaufmännische Projektmanagement für die Immobilie, teil.

Mehr Infos gibt es auf der Projektwebsite.