AACHENER GRUNDVERMÖGEN im Fokus

SmartQuart – Modellprojekt für die Energiewende erfolgreich abgeschlossen

November | 2025

SmartQuart – Modellprojekt für die Energiewende erfolgreich abgeschlossen

Mit der Abschlussveranstaltung am 29. Oktober 2025 in Mülheim an der Ruhr endete das Reallabor SmartQuart – ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt zur Entwicklung vernetzter, energieeffizienter Quartiere. Für die Aachener Grundvermögen markiert der Abschluss zugleich einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung und digitalen Transformation des eigenen Portfolios.
SmartQuart war ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördertes Reallabor, das erforschte, wie Quartiere durch digitale Vernetzung, Sektorkopplung und den Einsatz erneuerbarer Energien klimaneutral betrieben werden können. Ziel war es, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln, die Strom-, Wärme- und Mobilitätssysteme intelligent verbinden und so Energieeffizienz und CO₂-Einsparung im städtischen wie im ländlichen Raum ermöglichen.


Die Aachener Grundvermögen war als Projektpartnerin von Anfang an dabei und stellte dafür zwei innerstädtische Immobilien zur Verfügung: die Wohnimmobilie Wörthstraße 32 und das Geschäftshaus Hohe Straße 108–110 in Köln.

Beide Gebäude wurden mit Messtechnik ausgestattet, um reale Energiedaten zu erfassen und im digitalen Verbund zu simulieren. So konnte die Aachener Grundvermögen aktiv dazu beitragen, Potenziale quartiersübergreifender Energiesteuerung zu erforschen und wertvolle Erkenntnisse für die Dekarbonisierung und Optimierung des eigenen Immobilienportfolios zu gewinnen.

SmartQuart als Innovationsmotor für die Portfolio-Transformation

Das Reallabor SmartQuart hat gezeigt, welches Potenzial in der Sektorkopplung und Digitalisierung von Quartieren steckt. Die Vernetzung von Strom-, Wärme- und Mobilitätssystemen über intelligente Energiemanagementlösungen ermöglicht es, Quartiere künftig klimaneutral und energieautark zu betreiben.
Für die Aachener Grundvermögen eröffnen sich daraus wertvolle Erkenntnisse, wie erneuerbare Energien in bestehende urbane Strukturen integriert und energetische Sanierungskonzepte datenbasiert optimiert werden können. Neben der technischen Umsetzung prägte vor allem die enge Zusammenarbeit mit Forschung und Praxis das Projekt.

„SmartQuart war für uns mehr als ein Forschungsprojekt – es war ein Reallabor, in dem wir erprobt haben, wie Digitalisierung und Energiewende zusammen gedacht werden können“, fasst Jürgen Hagen, Stabsstellenleiter ESG-Management, zusammen.

Das Projektteam von SmartQuart bei der Abschlussveranstaltung
Die Projektgruppe bei der Abschlussveranstaltung von SmartQuart. Erste Reihe, dritter v.l.: Jürgen Hagen; dritter v.r.: Raymond Wollenberg.

Energiewende als strategische Chance

Mit SmartQuart konnte die Aachener Grundvermögen ihre Rolle als aktive Partnerin der Energiewende weiter ausbauen. Frühzeitig an solchen Innovationsprojekten teilzunehmen, bedeutet nicht nur, regulatorische Anforderungen vorausschauend zu erfüllen, sondern auch Zugang zu Fördermitteln, neuen Technologien und Netzwerken zu sichern. Nachhaltige und energieeffiziente Immobilienportfolios gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung – für Investoren, Mieter und Mitarbeitende gleichermaßen.

„Es geht nicht darum, auf Gebäudeebene die beste Lösung zu finden“, erklärt Raymond Wollenberg, ESG-Manager der Aachener Grundvermögen. „Man muss weiterdenken: Welche Energienetze kann ich am besten nutzen, um die Anforderungen der Immobilie zu erfüllen? Für die Energiewende brauchen wir einen neuen Blick auf die Dinge.“

Mit dem Abschluss von SmartQuart ist die gemeinsame Arbeit an der Energiewende nicht beendet – im Gegenteil: Über neue Kooperationen, unter anderem mit der RWTH Aachen, soll das Thema weitergeführt und in konkrete Folgeprojekte überführt werden. Weitere Informationen zum Modellprojekt gibt es unter www.smartquart.energy