AACHENER GRUNDVERMÖGEN im Fokus

Rückblick auf unsere Veranstaltungsreihe „Wohnen mit Haltung – Stiftungen als Treiber urbaner Transformation“

Dezember | 2025

Rückblick auf unsere Veranstaltungsreihe „Wohnen mit Haltung – Stiftungen als Treiber urbaner Transformation“

Der Mangel an Wohnraum gehört zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Stiftungen und andere institutionelle Investoren können durch Investitionen in Wohnimmobilien doppelte Wirkung erzielen: Sie schaffen gesellschaftlichen Mehrwert durch bezahlbaren, nachhaltigen Wohnraum und sichern durch eine stabile Assetklasse und verlässliche Renditen langfristig ihren Stiftungszweck.
Wie das gelingen kann, stand im Mittelpunkt unserer Veranstaltungsreihe „Wohnen mit Haltung – Stiftungen als Treiber urbaner Transformation.“

Verantwortung, Kapitalanlage und Stadtentwicklung

In der Eröffnung machten Geschäftsführerin Nathalie Winkelmann und Manuel Niederhofer (Direktor Vertrieb und Transformation) deutlich, wie eng gesellschaftliche Verantwortung, Kapitalanlage und Stadtentwicklung miteinander verknüpft sind. Ziel der Reihe ist es, Anlegerinnen und Anleger über aktuelle Trends, Chancen und Herausforderungen im Wohnimmobilienmarkt zu informieren und langfristige Investitionsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Caroline Dreßen (Bereichsleiterin Anlegerbetreuung und Vertrieb) betonte in ihrer Einführung, dass die Aachener Grundvermögen als vollintegrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft die gesamte Wertschöpfungskette vom Ankauf über die Projektentwicklung bis zur Bewirtschaftung abbildet – ein entscheidender Faktor, um Qualität und Nachhaltigkeit dauerhaft zu sichern.

Wohnungsmarkt im Fokus

Prof. Dr. Michael Voigtländer (Institut der deutschen Wirtschaft) eröffnete die Fachvorträge mit einer umfassenden Analyse des deutschen Wohnungsmarkts. Er zeigte, dass hohe Nachfrage auf zu wenig Neubau trifft – nicht nur in Städten wie München, Hamburg oder Köln. Hohe Baukosten, Fachkräftemangel und langwierige Genehmigungsverfahren bremsen die Bautätigkeit erheblich.
Seine zentrale Botschaft: Politische Reformen müssen Bauland schneller ausweisen, Bauvorschriften flexibler gestalten und modulare, Normen und Standards bei Neubauten verschlanken und serielle Bauweisen stärker fördern. Nur so kann der dringend benötigte Wohnraum nachhaltig und bezahlbar geschaffen werden.

Architektur, Effizienz und Digitalisierung

Laurent Brückner (Brückner Architekten, München) verdeutlichte, wie architektonische Qualität und wirtschaftliche Effizienz miteinander verbunden werden können. Durch modulare Bauweisen, standardisierte Elemente und den Einsatz digitaler Tools wie Property Max lassen sich Grundstücke optimal nutzen, Baukosten senken und Wohnraum wirtschaftlich realisieren.

Brückner plädierte dafür, wieder stärker auf pragmatische Lösungen und gesunden Menschenverstand zu setzen, statt Bauvorhaben durch zu viele Detailvorgaben zu erschweren. Architektur, so seine zentrale These, müsse sich rechnen – ökonomisch, ökologisch und sozial.

Transformation der Innenstadt

Manuel Niederhofer und Volker Mayntz (Leiter Projektentwicklung & Baumanagement) stellten am Beispiel der geplanten Projektentwicklung Media Markt Hohe Straße in Köln dar, wie in den Obergeschossen von High Street-Immobilien nicht mehr benötigte Einzelhandelsflächen zu Nutzungen mit Wohnen, Büros und Service-Appartements transformiert werden können. Durch die Kombination von Erhalt der Bausubstanz, moderner und energieeffizienter Technik, einer flexiblen Flächenstruktur und nachhaltigen Konzepten entstehen lebendige Quartiere, die die Innenstadt stärken und flexibel auf Marktveränderungen reagieren können. In Köln ergänzte Architekt Gerhard Wittfeld die Perspektive um städtebauliche und integrative Aspekte.

Damit wird die Transformation des Media Markt-Gebäudes auf der Hohe Straße – dem größten Grundstück zwischen Kölner Dom und Kaufhof – zu einem Vorzeigeprojekt dafür, wie aus ehemals reinen Handelsimmobilien zukunftsfähige urbane Mikrolagen entstehen können, die hochwertigen Einzelhandel, Wohnen, Arbeiten und Aufenthaltsqualität verbinden.

Wohnimmobilien als langfristige Investmentchance

In der anschließenden Paneldiskussion diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Aachener Grundvermögen gemeinsam mit Gästen aus Stiftungswesen, Wissenschaft und Politik die Chancen von Wohninvestments für Stiftungen. Zentral war die Balance zwischen stabiler Rendite, gesellschaftlicher Verantwortung und kommunalen Rahmenbedingungen. Es zeigte sich deutlich: Stiftungen und langfristig orientierte Investoren tragen entscheidend dazu bei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig ihr Portfolio nachhaltig zu diversifizieren.

Zukunftstrends: KI, Wertewandel und Mindset

Prof. Dr. Thomas Druyen (opta data Zukunfts-Stiftung) schloss die Fachvorträge der Veranstaltung mit einer Keynote zu den Auswirkungen von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Wertewandel auf Wohnimmobilien und Investments. KI kann Planungsprozesse optimieren, Barrierefreiheit verbessern und neue Wohnformen ermöglichen. Technologische Fortschritte verändern nicht nur Bau- und Verwaltungsprozesse, sondern auch unser Denken, unsere Arbeitsmodelle und unser Verständnis von Wohnen. In Zeiten exponentieller Transformation gelte es, den menschlichen Faktor im Blick zu behalten – als Grundlage für soziale Balance und nachhaltiges Wirtschaften.

Druyen betonte, dass Technologie stets dem gesellschaftlichen Nutzen dienen muss – nur so können Transformationen nachhaltig und sozial verantwortungsvoll gestaltet werden.

Nachhaltigkeit, Verantwortung und Rendite verbinden

Die Veranstaltungsreihe zeigte deutlich, dass der Wohnungsmarkt nur durch die enge Zusammenarbeit aller Akteure zukunftsfähig gestaltet werden kann – von Investoren und Stiftungen über Architekten bis hin zu Kommunen und Stadtplanern. Innovative Bau- und Planungskonzepte kombiniert mit langfristig orientierten Investments leisten einen Beitrag zu bezahlbarem, nachhaltigem Wohnraum und gesellschaftlicher Integration.

Für institutionelle Investoren bietet die Aachener Grundvermögen gezielte Fonds und Projekte, die wirtschaftliche Performance mit sozialem Mehrwert verbinden. Die Kombination aus Erfahrung, nachhaltiger Strategie und Innovationskraft macht die Beteiligung an Wohnimmobilien für Stiftungen und institutionelle Investoren zu einer attraktiven Option.

Beim anschließenden Get-together nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung – und gemeinsame Lösungsansätze für die Herausforderungen des urbanen Wohnungsmarkts zu diskutieren.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Sonja Nees, Leiterin Kommunikation/PR.

Unser Rückblick in Bildern:

Unser Filmrückblick der Veranstaltung in Köln:

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