Aachener WohnenPlus-Fonds

Neue Wohn- und Betreuungsformen

Der demografische Wandel verändert die Gesellschaft und stellt sie vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite stehen die Chancen eines längeren Lebens - auf der anderen Seite benötigen immer mehr (ältere) Menschen Unterstützung und Begleitung im Alltag.

Daraus resultiert ein wachsender Bedarf an ambulanter und stationärer pflegerischer Versorgung.

Die Mehrheit der in Deutschland lebenden  Frauen und Männer möchte im Falle des Eintretens einer Pflegebedürftigkeit zu Hause versorgt werden; alle größeren Befragungen bestätigen dies!

Mit diesem Wunsch ist die Hoffnung verbunden, ein hohes Maß an Selbständigkeit und Kontinuität im Leben im Hinblick auf vertraute Personen im bekannten Wohnumfeld bewahren zu können.

Der Pluralisierung der Gesellschaft und die Ausdifferenzierung von Lebenslagen und Lebensstilen, die für die Lebensphase Alter mehr und mehr bestimmend wird, muss auch bei Hilfe- und Pflegebedarf Rechnung getragen werden.

Das Potenzial neuer / spezieller Wohn- und Versorgungsformen kann gerade darin gesehen werden, das Verhältnis zwischen Institution und Individuum so auszutarieren, dass Formen von „Häuslichkeit“ auch außerhalb der Wohnung entstehen können. Häuslichkeit steht in diesem Sinne als Chiffre für eine individualisierte hochwertige Versorgung unter Wahrung größtmöglicher Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit.

Damit wird die zukünftige Entwicklung mehr geprägt sein durch ein weg von der uniformen, institutionellen Standartversorgung, hin zu Konzepten, die das Normalitätsprinzip in den Vordergrund stellen: eben wie zu Hause!

Demzufolge müssen die Immobilienstrukturen dem Wunsch der Menschen nach einem Leben in einem möglichst normalen, entinstitutionalisierten Wohnumfeld gerecht werden.

Die Aachener Grundvermögen begleitet mit dem WohnenPlus-Fonds diese Entwicklungen im Immobilienmarkt.

 

Der Aachener WohnenPlus-Fonds investiert in:

 •      Wohnen mit Service (Betreutes Wohnen, Barrierefreiheit)

 •       Ambulant betreute Wohngemeinschaften

 •       Teilstationäre Angebotsformen (Tages- und Nachtpflege)

 •       Einrichtungen der Behindertenhilfe und Eingliederungshilfe SGB XII

 •       Quartierslösungen

 •       Stationäre Einrichtungen (Dauer- und Kurzzeitpflege)

 

 Betreiberauswahl:

 •       Etablierte Betreiber mit örtlich belastbarem Netzwerk werden bevorzugt

 •       Neu aufstrebende Betreiber/Unternehmen können bei überzeugenden
          Unternehmens- und Betreuungskonzepten begleitet werden

 

Gesuchte Standorte:

 •       Städte/Regionen mit einer langfristig positiven wirtschaftlichen Prognose

 - Zentrale Standorte in Klein- und Mittelstädten (bis 100.000 Einwohner)

 - Standorte in regionalen Unter- bzw. Mittelzentren (funktionale Kriterien)

      - Großstädte (ab 100.000 Einwohner)